Allround-Genie Basilikum

Das Königskraut
Basilikum wird auch Königskraut oder Hirnkraut genannt. Vielleicht weil es so königlich schmeckt? Oder weil es eine nervenberuhigende Wirkung hat und so
für einen klaren Kopf sorgt.

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In Indien gilt das Basilikum seit jeher als heilige Pflanze, das heilige Kraut tulasi, welches den Göttern Vishnu, Krishna und Shiva geweiht wurde. Basilikum wurde so hoch verehrt, dass man vor Gericht offiziell Eide darauf schwor. Heute wird das Basilikum eher als Küchenkraut genutzt, gewinnt aber auch in der Heilkunde immer mehr an Bedeutung:

  • Es macht das Essen verdaulicher
  • Es enthält die Vitamine A und C
  • Es enthält die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium
  • Es enthält ätherisches Öl und Getrbstoffe.

Damit ist es eine gesunde Zutat bei der Speise-Zubereitung. Blüten und Blätter werden den Speisen erst nach dem Garen frisch oder getrocknet und zwar verrieben, beigefügt, damit sich das volle Arma entwickeln kann. Basilikum kann als Pfefferersatz dienen.

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Vermehrung durch Aussaat
Das einjährige Basilikum wird durch Aussaat, direkt in Töpfe, kultiviert. Geeignet ist eine gute Blumenerde mit etwas Sand. Den Samen nicht mit Erde bedecken, denn das Basilikum ist ein Lichtkeimer  Zum Anfeuchten eine Sprühflasche verwenden, mit einer Folie abdecken oder in ein Mini-Gewächshaus stellen, damit die Saat nicht austrocknet. Zur Keimung ist eine Temperatur von 20-25°C notwendig. Die Samen keimen relativ schnell und schon zirka nach einer Woche sind die ersten Resultate sichtbar.

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Vermehrung durch Stecklinge
Die Stecklingsvermehrung ist gerade für den Winter eine gute Alternative. Im frühen Herbst mit einem scharfen Messer ein bis zwei Blattpaare abschneiden und in Stecklingssubstrat stecken. Anfeuchten, eine durchsichtige Plastic-Tüte über die Stecklinge stülpen, dies garantiert eine hohe Luftfeuchtigkeit. Auch hier braucht das Basilikum warm und hell. Wenn der Topf gut durchwurzelt ist, kann die Pflanze in ein grösseres Gefäss umgetopft werden.

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Pflege
Basilikum braucht viel Wärme. Die feinblättrigen Sorten benötigen unbedingt mindestens +10° C. Robustere Sorten wie African Blue vertragen ausnahmsweise auch einmal Temperatur unter +10° C. Für ein gutes Wachstum erforderlich sind ebenfalls viel Licht und gleichmässiges Giessen. Um Staunässe (kein Wasser im Unterteller)! zu vermeiden, sollte nur in den Topf gegossen werden und niemals über die Blätter. Wegen der starken Wurzelbildung der gesunden Basilikum-Pflanze sollte sie, wenn nötig, in einen grösseren Topf umgepflanzt werden, damit sie ihre volle Grösse erreichen und gut beerntet werden kann.

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Ernte
Keine einzelnen Blätter ernten, sondern mit einem Messer direkt unter einem Blattpaar abschneiden, damit das Basilikum die Möglichkeit hat, in den verbleibenden Blattachseln neu auszutreiben und  buschig wird. Zum Trocknen für den Wintervorrat ganze Zweige zu Büscheln zusammenbinden und kopfüber an einem warmen, schattigen und luftigen Ort aufhängen. Wenn das Schnittgut ganz getrocknet ist, wird es zerrieben, luftdicht in ein dunkles Glas abgefüllt und sollte dunkel aufbewahrt werden. Basilikum kann ebenfalls eingefroren werden, schmeckt aber frisch am besten!

Basilikum-Rezepte finden Sie hier

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